01. Freedarich - Going (Club Edit)
02. Freedarich - Schubladen
03. Freedarich - Spezi
04. Touchy Mob - Say You Never Let Me Go
05. Touchy Mob - Water Water
06. Touchy Mob - Beach Volleyball Long
07. Helen Fry - Joseph & Ben
08. Freedarich - Gerade Alt
09. Freedarich - Ramalam
10. Touchy Mob - Affe Maria
11. How How - Bumpy (Touchy Mob Remix)
12. Freedarich - Gefühl 1
13. Freedarich - Hug The World
14. Friedrich Schwarz - Ich hab kein Heimatland 1933
20.09.2013 (DE, AT, CH)
23.09.2013 (Welt)
iTunes: smarturl.it/lyh_itunes
Amazon: smarturl.it/lyh_az
Albummotiv: 300dpi / 1417x1417px
Albummotiv: 72dpi / 800x800px
Pressemappe: PDF, englisch
Foto Freedarich: Motiv 1 |
Motiv 2
Foto Touchy Mob: Motiv 1 |
Motiv 2
Lose Your Head (Film): www.loseyourhead.com
Freedarich: www.krakatau-records.com
Touchy Mob: www.touchymob.com
Luis kommt aus Madrid, um ein unbeschwertes Sommerwochenende in den Berliner Clubs zu verbringen. Doch durch seine Ähnlichkeit mit einem seit Wochen vermissten jungen Griechen gerät er in den Sog mysteriöser Ereignisse. Was als ausgelassenes Abenteuer beginnt, wird zu einer atemlosen Hetzjagd zwischen Realität und Traum...
Der Soundtrack dieses intensiven Psycho-Thrillers besteht zum größten Teil aus Arbeiten der beiden Berliner Künstler Touchy Mob und Freedarich, die beide direkt vom Autor Patrick Schuckmann angesprochen wurden und nun mit Ihren Arbeiten einen essentiellen Beitrag zur aufregenden Stimmung dieses Films beitragen.
Friedrich Greiling alias Freedarich tanzt auf mehreren Hochzeiten aus der Reihe, ohne negativ aufzufallen. Die Zeiten als Teilzeit-Punk in Popperdiscotheken sind Vergangenheit und die Geschichte der Technomusik ist am Ende auch mit dem fatalen Scherz von Punk verschwistert und versöhnt. Freedarich's Tracks, die u.a. im Team mit Stiggsen veröffentlicht wurden, fanden auf Samplern zumeist gern am Anfang und am Ende ihren Platz: Intro / Outro. Als ein Resümee oder Kollektiv von Stilen.
House, Techno, Electro und Disco bauen zusammen Burgen im musikalischen Sandkasten. Musik, die schon beim Hören im Hier und Jetzt das Gefühl transportiert, an das man sich in Zukunft sehnsüchtig erinnert. "Open Air-Hymnen" (De:Bug), deepe Tracks voll melancholischer Lebensfreude im Kontrast mit leichten, swingenden Spuren, die mit dem Quentchen Selbstironie viel Spaß machen. Minimal melodiöser Techno, der den Soul zurück auf die Tanzfläche bringt und Funk, der lachend aus der Maschine stolpert, wenn der Morgen graut.
"Free.da.Rich", der unter anderem das mittlerweile auf "Staatsakt" gelandete Unternehmen "Mittekill" führt, Theaterstücke mit "Turbo Pascal" baut und auch weitere Projekte wie seine Countryband "Die Bäume" nicht vernachlässigt, bildet bis dato zusammen mit "Bodi Bill" und "Thomalla" das noch junge Label "Krakatau Records". Sowohl live als auch in seine DJ-Sets mischen sich gern Jubelklänge in seine Melange aus Beats und Flächen und man hört, dass noch mehr in diesem Künstlerkopf steck, als bisher veröffentlicht wurde.
Touchy Mob ist die Affäre eines warm herumspukenden Folksongs mit der Körpersprache von Beats, für den Tanzboden gemeint, auf vielen weichen Knien. Ist eine lange Ehe zur lyrischen Intensität und gemütlichen Dunkelheit von Songwritern wie Chad Vangaalen, schwer verliebt jedoch in die Riffs des Rave. Wirft eine Ladung aufgelesener Klänge hinein, wie The Books es tun, legt hier und da ein Küsschen nieder auf die Kraut-Vergangenheit, nur alles in Four Tet'schem Marschtempo.
Lieder und Tracks wachsen auf dem Grund kurzer, bewundernder Blicke statt kontinuierlichem Einfluss, schlagen sich durch zu Pointen, die völlig unterschiedlich im Klang sein können, doch verwandt und verknallt in grober Ästhetik und Stimmung, keine dichte Masse, aber eine Masse zum darin verlieren.